Willkommen bei Surfen Frankreich. Bei uns findet ihr Informationen rund ums Surfen und Wellenreiten in Frankreich!

Herbst ist Surf-Contest Saison in Frankreich

Der Herbst ist die beste Zeit um zum Surfen nach Frankreich zu kommen, denn im September und Oktober werden die französischen Line-ups nicht nur mit perfektem Herbstswell und fabelhaften Wellen versorgt, auch die größten Contests im Surfen locken die besten Surfer der Welt nach Frankreich.surfen frakreich paulineado

Contest-Season

Dieses Jahr laufen gleich drei hochkarätige Surf-Contests hintereinander am Atlantik in Frankreich. Der Swatch Pro, der Roxy Pro für die Damen und der berühtigte Quilsilver Pro für die Herren. Kelly Slater, Joel Parkinson, Taj Burrow & Co kämpfen um die besten Wellenritte. Dieses Jahr findet der beliebte Contest in Seignosse, Strandabschnitt Le Penon und in der bekannten Welle "La Gravière" in Hossegor statt. Ein riesen Spektakel bei bestem Wetter!

Wetter

Während die Temperaturen in Deutschland schon auf winterliche 6 Grad fallen, hat man in Frankreich bei 26-30 Grad noch richtig Sommergefühle beim Surfen. Ein wahrhaft goldener Oktober! Auf den Herbst ist beim Surfen in Frankreich immer wieder verlass, denn er bringt bestes Wetter, fabelhafte Wellen und Surfbedingungen und einzigartige Contests mit sich.  

Auf geht's!

Also macht Euch am besten gleich auf den Weg (im Herbst gibt es super Flug-Specials, z.B. von Volotea aber auch von Airfrance und der Bahn) oder merkt Euch die beste Zeit zum Surfen in Frankreich zuindest schon mal für nächstes Jahr vor!

Monsterswell? Auf ins Baskenland!

Wer ab und an einen Surf Forecast konsultiert, dem entgeht ein nahender Monsterswell selten, denn ein solcher wird meist schon viele Tage vor seinem Eintreffen angekündigt. Große, konstante Wellen erkennt man aber nicht bloß an der angekündigten Wellenhöhe, sondern vor allem an der Wellenperiode die den zeitlichen Abstand zwischen zwei Setwellen angibt. 

Französischer Big Wave Spot 

surfen frankreich belharraIst zum Beispiel ein sechs Meter Nordwest-Swell mit einer Periode von 18 Sekunden angesagt und bläst zudem kaum Wind oder eine Offshore-Brise, dann lohnt es sich durchaus, einen Abstecher ins Baskenland zu machen. Zwischen St.-Jean-de-Luz und Hendaye kann man mit etwas Glück von oberhalb der Klippen die berühmte Welle "Belharra" brechen sehen. "Belharra" ist ein Bigwave-Spot der sich etwa 2,5 km vor der Küste befindet und Wellen um die 30 Fuß produzieren kann (im März 2003 wurden dort sogar geschätzte 66 Fuß/20 Meter gesurft). 

Dicke Dinger

Es kommt im Winter nicht alle Tage zu perfekten Bedingungen für "Belharra", doch dieses Jahr durften wir schon einige Male miterleben, wie sich der weiße Riese aus dem Ozean erhebt. Die sowohl nach links als auch nach rechts brechende  Welle bevorzugt die Lowtide und einen großen Koeffizienten und ist das perfekte Schauspiel an Tagen, an denen man selber lieber trocken bleibt. Vom den erhöhten Uferklippen aus lassen sich (am besten mit Fernglas oder Teleobjektiv ausgestattet) wunderbar die Jetskis und Boote beobachten, die von Socoa oder Hendaye aus aufs Meer hinaus fahren.  

Eingeschworene Crew

surfenfrankreich winterswell belharraEs sind wahrlich keine bloßen Schönwetter-Surfer, die sich mit Jetskis in die außergewöhnliche Welle ziehen. Heute sieht man immer häufiger auch mutige Stand Up Paddler (SUP), die den Weg aus der Bucht von St.-Jean-de-Luz auf sich nehmen und der Belharra an großen Tagen einen Besuch abstatten. Die Surfer, die Belharra surfen, kennen sich. Es handelt sich um eine eingeschworene Crew, die auch den Spot "Avalanche", die linke Outside von "Les Alcyons", südlich der "Parlementia" surft, der bis zu 7 Metern hält. Die üblichen Surfbretter können an solchen Tagen in der Garage bleiben, denn wie am Northshore von Hawaii werden auch im Baskenland die "Guns" rausgeholt: besonders lange, schwere Bretter, mit denen man eine höhere Anpaddelgeschwindigkeit erreichen kann und die während der hohen Geschwindigkeit auf einer großen Welle stabiler bleiben.

 

Wenn also der nächste Monsterswell naht, dann wisst Ihr, was es zu erleben gilt: Surfbrett ausnahmsweise zu Hause lassen, Fernglas und Picknickkorb einpacken und Gänsehaut auf baskisch erleben!

Frankreich als Wintersurfspot

Während es in Deutschland im Winter regelmäßig regnet oder schneit, häufen sich in Frankreich die sonnigen Tage mit perfekten Offshore-Bedingungen. Wasser und Luft sind zwar nicht mehr warm, doch die Wellenqualität ist oft außergewöhnlich gut. Mit Handschuhen, Booties und Haube ausgestattet kann man herausragende Surfsessions erleben und zudem andere Sportarten wie beispielsweise Skifahren betreiben.

Surfen im Winter in FrankreichWarum also während der trüben Winterzeit nicht mal den Forecast checken und dem winterlichen Atlantik einen Besuch abstatten? Die französische Küste offenbart im Winter ihre ganz eigenen Reize. An klaren Tagen kann man im Baskenalnd unter den schneebedeckten Gipfeln der nahen Pyrenäen surfen und sich danach in einem der vielen gemütlichen Chambre d'Hôtes vorm Kamin aufwärmen. An ein und demselben Tag lässt sich in Südfrankreich Surfen und Skifahren miteinander verbinden, denn die Skigebiete der Pyrenäen sind von den Stränden des Atlantiks aus recht schnell erreichbar.

Das Baskenland bietet mit den geschützten Surfspots von Hendaye oder St. Jean de Luz selbst an Tagen mit großen Wellen noch reichliche Optionen, um auch mit Fish oder Longboard seinen Spaß zu haben. Beim Stand-Up-Paddeln (SUP), das in Frankreich große Popularität besitzt hat man einen perfekten Blick über die Küste und kann auch an Tagen ohne Wellengang eine Menge Spaß im Wasser haben. 

Surfen im Winter in Frankreich

 Auf einen 4/3 mm Neoprenanzug, Handschuhe und Booties sollte man ab Mitte Dezember allerdings nicht unbedingt mehr verzichten, denn die Luft ist zu dieser Zeit meist deutlich kälter als das Wasser.

Gut ausgestattet, lässt es sich lange im Wasser aushalten, denn in warmer Neoprenausstattung friert man im Wasser beim Surfen weniger als die eingemummten Spaziergänger auf der Strandpromenade. 

Surfen in Frankreich im Winter ist ein ganz besonderes Erlebnis, das sich besonders dadurch auszeichnet, dass man die Surfspots meist ganz für sich alleine hat oder nur mit wenigen, zu dieser Jahreszeit meist sehr freundlichen und gesprächigen Locals teilt. Mitunter mag einem das Surfen im Winter viel authentischer vorkommen als während der übervölkerten Sommermonate. Einen Versuch wert ist es allemal!

Hier findet Ihr einige Tipps zum Surfen im Winter.

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