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Le Penon in Seignosse

Le Penon - Ein Klassiker unter den Surfsports in Frankreich

Surfen Frankreich Le PenonDer Strandabschnitt "Le Penon", der am nördlichen Ende des an Hossegor angrenzenden Ortes Seignosse liegt, ist besonders bei Feriengästen beliebt, denn "Le Penon" bietet neben Wellen zum Surfen im Sommer jede Menge Rummelbuden, Restaurants, Shoppingvergnügen und Gratis Konzerte. Auch der in der Hauptsaison mehrmals die Woche stattfindende bunte Markt von Le Penon ist ein Magnet für Touristen. Im Winter hingegen gleicht die Feriensiedlung einer Geisterstadt und man kann so gut wie alleine im Line-up sitzen.  

Neben Bars, Restaurants und Surfshops ("La Vigie") bietet Le Penon erstklassige Sandbänke. 2013 fanden in hier gleich drei Weltklasse Surf-Wettkämpfe hintereinander statt: Der Swatch Pro, der Roxy Pro und der Quiksilver Pro.

Auf die Sandbänke in Seignosse Le Penon ist Verlass, denn nicht nur während wellenloser Tage im Sommer kann man hier immer noch ein paar Wellen finden, wenn nördlich und südlich das Meer flach bleibt. Der Strand selbst bietet diverse Abschnitte, für unterschiedliche Surflevel. Je nachdem wie die Sandbänke strukturiert sind, findet man hier große Bainen, die sowohl für Anfänger lagunenartige Bereiche mit sanften Wellen anbieten als auch weiter draußen gelegene "Outer Banks", die bei großem Swell recht schnell und oft auch hohl brechen. Üblicherweise hält der Spot bis zu 2 Meter Wellenhöhe, bei größeren Wellen hängt es stark von der jeweiligen Sandbank ab, ob die Wellen aufmachen oder schließen. Le Penon ist generell ein Surfstrand für alle Surf-Level, der reichlich Platz nach Norden (Richtung Les Casernes) und Süden (Les Bourdaines) bietet.Surfen Frankreich LePenon

Bewegt man sich vom Strandzugang Le Penon nach Norden, Richtung "Les Casernes" gelangt man erst zum Abschnitt "L'Agreou". Hier gibt es auch einen eigenen Parkplatz/Strandzugang und meist sind die Peaks hier nicht so voll wie am Hauptzugang, den man am immer gut besuchten Skatepark erkennt. Bringt man ein wenig Zeit und Geduld zum Laufen mit, lohnt es sich, ein Stückchen nach Norden zu wandern, denn zwischen Le Penon und dem nächsten Strandzugang "Les Casernes" findet man oft leere Peaks. An besonders vollen Sonntagen in der Hauptsaison lohnt es sich, bis "Les Casernes" und noch weiter nach Norden zu gehen, wo dann kaum noch eine Menschenseele zu sehen ist. 

In Le Penon findet man unzählige Ferienwohnungen und einige Campingplätze fast direkt am Strand. Der nahgelegene Wald bietet wohltuenden Schatten nach einem heißen Tag in der Sonne.

CÔTE DES BASQUES in BIARRITZ

Côte Des Basque - welch ein legendärer Name! An diesem Surfspot in Biarritz befindet sich die Geburtsstätte des Surfens in Frankreich. Vor über 50 Jahren entstand hier die erste Surfszene Europas

Surfen in Frankreich ist beliebtUnd auch noch heute ist der geschichtsträchtige Ort einer der beliebtesten Surfspots im Baskenland. Besonders bei Longboardern ist die vom Nordwind geschützte Welle am oberen, nördlichen Ende der weiten Bucht besonders beliebt. Ein Peak befindet sich gleich neben dem Channel unter der Uferpromenade und ein weiterer nur wenige Paddelzüge weiter Richtung Süden. Die langgestreckte Côte Des Basques bietet aber noch reichlich mehr Peaks, so dass hier auch im Sommer jeder fündig werden sollte.

Zum Einstieg eignet sich besonders gut die kleine Steintreppe am nördlichen Ende des Spots. Ist der Swell nicht zu groß, kommt man hier auch heilen Fußes wieder aus dem Wasser. Das ist bei großen Wellen nicht unbedingt gewährleistet, denn der Lowtide-Spot verwandelt sich mit auflaufendem Wasser in ein meist wellenloses Becken zur Hightide. Spätestens wenn man bei großem Swell den Strand nicht mehr sehen kann, sollte man langsam daran denken, das Wasser zu verlassen, denn die Wellen brechen dann auf die Wellenbrecher an der Strandpromenade und es ist nicht immer leicht, genau den Treppenaufgang zu treffen. 

Die Cote des Basques mit Pyrenäen-PanoramaIm Sommer und bei wenig Swell ist dieser in Frankreich sehr bekannte Spot hervorragend fürs Surfen Lernen von Einsteigern geeignet, bei überkopf-hohen Bedingungen haben die Wellen dann allerdings ganz schön Kraft. Wenn die Surfspots von Anglet oder der Grand Plage von Biarritz während der Herbst- und Winterstürme unsurfbar werden, findet sich in der nördlichen Ecke der Côte Des Basques noch eine wunderschöne, von Wind- und Swell geschützte Alternative zum Surfen.

Einige Surfschulen haben an der Uferpromenade ihre Zelte aufgeschlagen, so dass man im Wasser kaum jemals allein sein wird. Die Parkmöglichkeiten sind besonders im Sommer stark begrenzt. Ein Parkplatz oberhalb der Küste, von dem aus man über eine lange, gut ausgebaute Treppe den Strand erreicht, bietet Ausweichmöglichkeiten.

Der Spot Côte des Basques gehört zu den schönsten Surfspots in Frankreich, vor allem weil man von der Uferpromenade aus wunderbare Fotos von den Surfern schießen kann. Im Hintergrund bietet sich dem Fotografen ein berauschendes Pyrenäen-Panorama.

Les Bourdaines in Seignosse

Seignosse les Bourdaines zeichnet sich seit einigen Jahren durch seine guten und sich während der Saison recht wenig verändernden Sandbänke aus. Meistens bildet sich ein sauberes A-Frame etwas südlich vom Strandzugang, welches für diverse Surfevents wie z.B. die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten und SUP genutzt wird. Die Channels (Baïnes) sind deutlich zu erkennen und ermöglichen ein einfaches Rauspaddeln ins Lineup. Bei Hochwasser und Wellen über 2m nehmen die seitlichen Strömungen sehr stark zu, so dass es einer Fitnesseinheit gleicht, sich am Peak zu halten.
Richtung Le Penon im Norden findet man diverse Peaks und kann den etwas überladenen Surfpeaks im Süden entkommen.

Generell sind im Sommer die Parkplätze relativ begrenzt, daher stellt Euch darauf ein, dass die Parkplatzsuche etwas länger dauern kann oder man etwas zu Fuß gehen muss.

Gleich um die Ecke ist der Village Camping Océliances Campingplatz, von dem man bequem zu Fuß zum Surfspot gehen kann.

GRAND PLAGE BIARRITZ

Surfen mitten in der Stadt oder gar nachts? Das ist in Biarritz kein Problem. Der Surfspot "Grand Plage" ist der Citybreak der mondänen Kur- und Kulturstadt und aufgrund seiner zentralen Lage zu jeder Tageszeit belebt.

Im Sommer ist es am Grand Plage richtig voll, denn nicht nur Long- und Shortboarder, sondern auch Schnorchler, Schwimmer und Luftmatratzen-Surfer geben sich hier das Stelldichein. Da sollte man schon gut aufpassen, dass es nicht zu Karambolagen kommt.City- oder Nightsurfing in Biarritz

Der Strand zeichnet sich durch seine nach Süden hin vorgelagerten, imposanten Felsen aus, die ihn nicht nur optisch prägen, sondern auch dafür sorgen, dass sich hier gute Sandbänke formen und eine Windabdeckung gegen Süd/Südost vorhanden ist. 

Die Bedingungen am Grand Plage können sich schnell verändern. Mal bietet er hervorragende Peaks, mal zeigt sich der Surfspot leider closeout. Bei Hightide kann es vorkommen, dass der Strand unsurfbar wird, da die Wellen nur noch direkt auf den Strand brechen. Generell aber bietet der Grand Plage auch dann noch gute Wellen, wenn die Strände von Anglet zu viel Swell abbekommen, denn der Strand wird vom Norden her durch den leuchtturmbesetzten "Pointe St. Martin" abgedeckt.

Eine Besonderheit, mit welcher der Grand Plage aufwarten kann, ist die nächtliche Beleuchtung, die von der Strandpromenade bis ins Wasser scheint. Es ist im Wasser zwar nicht taghell, doch die ein oder andere Nightsession ohne lästige Crowds ist hier definitiv drin.

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