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Manöver beim Surfen Lernen

Endlich! Der Take-off sitzt und grüne Wellen surfen sich mittlerweile mit großer Sicherheit, doch was nun? Beim Surfen lernen möchte man natürlich auch weiterhin Fortschritte machen und Wellen nicht bloß entlang oder hinunter surfen. Kurven zu fahren und einen eigenen Stil zu entwickeln stellen wichtige Schritte in der Entwicklung des eigenen Surfkönnens dar. Doch wie geht man dabei vor?

Wir stellen hier die ersten Manöver beim Surfen Lernen vor:

Der Bottomturn

Um genügend Geschwindigkeit für ein Surfmanöver aufnehmen zu können, fährt man im unteren Teil einer Welle eine Kurve. Der durch die Kurvenbewegung entstehende Schwung ermöglicht dem Surfer das Anvisieren der Wellenlippe, wo er sein nächstes Manöver platzieren kann.

Der TopturnSurfen lernen mit manövern

Mit der Geschwindigkeit, die man durch den Bottomturn im Wellental aufgenommen hat, erreicht man im Idealfall die Lippe der Welle, auf/unter der es nun zu wenden gilt. Beim Topturn lenkt man das Brett, nachdem man die Welle zuvor sozusagen hinauf gefahren ist, wieder nach unten. 

Trimmen

Um auf einer schnellen Welle seine Geschwindigkeit halten oder steigern zu können, fährt man die Welle in einer Geschwindigkeit-generierenden Kurven- oder Schlangenbewegung entlang. Beim Trimmen verlagert der Surfer sein Gewicht von Rail zu Rail. Hierdurch gelingt es, das Surfbrett zu beschleunigen und im grünen Bereich einer schnell brechenden Welle zu bleiben. Befindet man sich im unteren Teil einer Welle, sollte man das Surfbrett vom Eigengewicht kurzfristig entlasten, befindet man sich hingegen im oberen Teil (nahe der Schulter) der Welle, sollte man sein Brett eher belasten. Das Abwechseln von Be- und Entlastung ermöglicht, gemeinsam mit einer geschmeidigen Rail-to-Rail-Bewegung, das effektive Abreiten einer Welle, ohne dass der Surfer dabei vom brechenden Teil der Welle eingeholt wird. 

surfenfrankreich gilmoreCutback

Für einen Cutback ändert man kurzzeitig die Richtung, in der man die Welle absurft. Hat man ausreichend Geschwindigkeit aufgenommen und fährt der Welle sozusagen "voraus" kann es sich lohnen, durch eine mehr oder weniger radikale Kurvenbewegung ein Stück zurück zu surfen. Dieses Manöver des kurzzeitigen Richtungswechsels nennt sich "Cutback". Nach einem besonders weit ausgholenden Cutback ("Roundhouse Cutback") sollte man, kurz bevor man den brechenden Wellenteil erreicht, abermals wenden, um wieder Geschwindigkeit aufnehmen zu können. Generell ermöglicht es ein gut ausgeführter Cutback durchaus, die Surfgeschwindigkeit zu steigern. Ein schlecht ausgeführter Cutback hingegen, nimmt dem Surfer häufig die Geschwindigkeit. 

Wenn diese Manöver sitzen, lohnt es sich an ihrer Intensität zu arbeiten, denn je intensiver ein Bottomturn ausgeführt wird, umso intensiver kann beispielsweise der darauf folgende Cutback ausfallen. Das Ziel beim fortgeschrittenen Surfen besteht darin, Manöver so miteinander zu verbinden, dass ein möglichst geringer Wellenteil ungesurft bleibt. Der Surfer versucht also das Maximum an Energie aus jeder Welle heraus zu holen.

Zum theoretischen Erlernen dieser und weiterer Manöver empfehlen wir übrigens die Coaching-Videos von Martin Dunn auf www.surfcoach.com

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