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Wetsuit Guide

Frankreichs Küsten sehen sich nicht nur von jahreszeitabhängigen Wettereinflüssen geprägt, sondern auch der wechselnden Einflussnahme des Golfstroms ausgesetzt. Deshalb ist es ratsam, sich vor dem Surfurlaub damit auseinander zu setzen, welche Art von Wetsuit mit im Reisegepäck sein sollte.

Je nach Jahreszeit können die Wassertemperaturen an ein und dem selben Ort um bis zu 12 Grad Celsius schwanken. Während sich beispielsweise das Wasser im französischen Mittelmeer im August und September auf bis zu durchschnittlich 25 Grad erwärmt, kann es im Februar und März schon mal 13 Grad kalt sein. Generell sind die Mittelmeertemperaturen wärmer als die des Atlantiks, regionale Unterschiede finden sich aber auch an einzelnen Küstenabschnitten.Der richtige Wetsuit zum Surfen in Frankreich ist wichtig

Der Channel

Der Winter mit seinem dominanten Westswell ist die beste Jahreszeit, um in der Channel-Regionen „La Manche“ und in der unteren Normandie gute Wellen zum Surfen zu finden. Doch starke Tidenunterschiede und kalte Wassertemperaturen machen es Surfern nicht eben leicht. Im Januar, Februar und März sollte man einen Winteranzug von 4 oder 5 Millimetern tragen und auch auf Booties und Haube nicht verzichten. Im Sommer erwärmt sich das Wasser nur selten auf mehr als 17 Grad, so dass auch in der wärmsten Jahreszeit in 2 bis 3 Millimeter starken und zudem langen Wetsuits gesurft wird.

Die Bretagne

Die Bretagne zeichnet sich durch die Vielfalt ihrer nach diversen Himmelsrichtungen ausgerichteten Surfspots aus und kommt ihren Surfern im Winter mit weniger kalten aber immer noch frischen Wassertemperaturen entgegen. In den Wintermonaten beträgt die Wassertemperatur nur 11 Grad, während sich das Meer im Sommer gerne auf 18 Grad erwärmt. Lange Anzüge sind auch hier das ganze Jahr über Pflicht, doch während man seine Füße auch im April noch durch Booties schützen sollte, kann man mit einem 3 Millimeter Anzug den ganzen Sommer und Herbst über, bis hinein in den Oktober auskommen. Das Tragen einer Haube empfiehlt sich zwar zum Schutz vor dem Einfluss des Windes, ist in der Bretagne aber nicht immer notwendig.

Côte Lumière

Dieser, nicht nur dem Namen nach von Licht durchflutete Küstenabschnitt zwischen Nantes und der Gironde-Mündung, bekommt die meisten Sonnenstunden der französischen Atlantikküste ab. Die Côte Lumière zeichnet sich dadurch aus, dass sie sowohl über die in der Bretagne üblichen Felsküsten, als auch über die, für die südlich gelegene „Landes“-Region typischen breiten Sandstrände verfügt. Dennoch ist das Wasser hier im Frühjahr noch sehr frisch und im Januar und Februar sollte man zusätzlich zum 5/4 mm Anzug sogar eine Haube tragen. Erst ab Mai kommt man ohne Booties aus, wobei der Wonnemonat eher Juni heißen sollte, wenn sich die Wassertemperaturen schließlich von 14 auf 17 bis 18 Grad erwärmen. Ein langer Anzug bleibt auch im Sommer ratsam, wobei es im Juli und August schon mal 19 Grad im Wasser haben kann.Ab November wird es mit 15 Grad wieder frisch und Booties sollten im Gepäck sein.

Die Landes

Die Côte d’Argent lockt mit warmen Temperaturen in den Sommermonaten. Von Juli bis weit in den September hinein kann man mit Wassertemperaturen knapp über 20 Grad rechnen. Hier braucht man im Sommer keinen langen Neoprenanzug mehr. Ein Shorty reicht und an sonnigen Tagen kann man auch schon mal mit der Shorts und einem Lycra ins Wasser springen. Ander sieht es allerdings im Winter aus. Zwar hält das Wasser noch bis in den November hinein Temperaturen um die 16 Grad, doch spätestens im Januar frieren einem ohne Booties die Füße an. Ein hochwertiger 4/3 mm Anzug erlaubt das Surfen noch zur Weihnachtszeit, während man im Februar und März bei 12 Grad vielleicht noch einen Millimeter hinzufügen sollte. Für das im Süden angrenzende Baskenland gelten vergleichsweise Temperaturen.

Das Mittelmeer und Korsika

Von Perpignan bis hin zur Côte d’Azur kann man im Sommer wunderbar in Shorts surfen. Hier kommt es im August und September zu durchschnittlichen 25 Grad Wassertemperatur. Bis in den Dezember hinein hält sich das Wasser über 18 Grad warm, doch ab Januar wird es auch hier frisch. Bei 13 – 15 Grad ist definitiv ein 4/3 mm oder zumindest ein hochwertiger 3/2 mm dicker Wetsuit angesagt. Empfindliche Füße sollte man von Januar bis April auch in Booties verpacken. Die Wassertemperaturen um Korsika fallen etwas kühler aus als die um das Festland. Auf der französischen Insel lässt sich bei Wassertemperaturen zwischen 19 und 23 Grad im Sommer zwar mit 2 mm Shorty surfen, im Februar und März wird dann aber auch ein 4 mm Anzug nötig, denn das Wasser kühlt sich dann auf durchschnittlich 13 Grad ab.

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